pro familia bedauert Distanzierung des Bistums Fulda

Der hessische pro familia-Landesverband bedauert, dass das Bistum Fulda die Beteiligung der Beratungsstelle Kassel an der ökumenischen „Woche für das Leben“ nachträglich als „eklatanten Fehler“ bezeichnet hat. „Gemeinsam auch mit den Kirchen an den zentralen Problemfeldern der Gesellschaft zu arbeiten, das ist die Intention von pro familia“, so die Landes-geschäftsführerin von pro familia Hessen, Brigitte Fuchs.

„Rund 50.000 Menschen wenden sich jährlich Rat und Hilfe suchend an die Beratungsstellen von pro familia Hessen. Gerade in der Schwangerschaftskonfliktberatung ist pro familia eine allgemein anerkannte Institution und leistet einen wichtigen Beitrag in der Beratung und Betreuung ungewollt schwangerer Frauen. Das Verhalten des Bistums ist daher umso unverständlicher und wird der Relevanz der Thematik nicht gerecht“, so Brigitte Fuchs weiter.

Das Bistum Fulda hatte sich im Nachhinein von der Kooperation mit pro familia und den Veranstaltungen distanziert, die die Beratungsstelle Kassel im Rahmen der ökumenischen „Woche für das Leben“ angeboten hatte. Bereits im Verlauf der Aktionswoche, die vom 29.04. bis 06.05.2006 stattfand, wurden die pro familia-Veranstaltungen im Programmheft unkenntlich gemacht und überklebt. Unterstützung erhält pro familia dagegen vom zweiten kirchlichen Partner, der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, mit der eine lange Zusammenarbeit und gute Kooperation existiert.