Archiv für den Autor: Friedhelm

Überleben dank Fuldaer Tafel

Selten sind in der Fuldaer Zeitung Artikel zu lesen, die die tatsächlichen Verhältnisse, z.B. von Hartz IV Empfängern wiedergeben. Ein Artikel über die Fuldaer Tafel in der heutigen FZ lässt jedoch ahnen, wieviel Elend es im „reichen“ Fulda gibt.
Hier zwei Ausschnitte:

„An die 300 Kunden drängeln sich hier an jedem Verkaufstag, harren oft mehr als zwei Stunden aus bei Sonne und Regen, bei minus 15 Grad ebenso wie bei sengender Hitze. Sie tun es nicht freiwillig, sondern weil sie das, was für die meisten von uns selbstverständlich ist, nicht haben: das tägliche Brot.“

und

Hinter jedem der rund 1000 Stammkunden stehen im Durchschnitt 3,5 Familienangehörige, die mit ernährt werden. Das sind rund 3500 Menschen, davon fast 800 Kinder. Karin Schäfer bringt es auf den Punkt: „Ich glaube, wir ahnen gar nicht, wie viele Kinder abends hungrig ins Bett gehen und morgens hungrig aufstehen und in die Schule geschickt werden.“

Die Frage, die ich mir stelle: was passiert wenn diese Leute krank werden. Oder was ist mit den Leuten, die zu gebrechlich sind in die Weserstraße zu kommen?

Zum FZ-Artikel

Hin und Her mit den Nazis

Tja, wenn man sich auf die Webseiten der Stadt Fulda verlässt ist man verlassen.
Bis heute morgen um ca. 11.00 Uhr stand dort noch die folgende Meldung:

Stadt siegt vor Gericht :
Verwaltungsgericht bestätigt Verbotsverfügung der Stadt

Ich wäre gerne gekommen, aber niergends stand was, oder wo hätte ich davon erfahren können?
Fuldaer Zeitung ist keine Antwort, die Deppenseite werde ich nicht mehr öffnen.

Und das allerbeste, die Meldung oben wurde auf der Seite der Stadt Fulda einfach entfernt.
Jetzt steht da eine Meldung mit der Überschrift „Zeichen setzen“.

Kastenlauf

Die Fuldaer Zeitung war gar nicht angetan von dem gut beworbenen „Funereignis“.
Der FZ-Artikel ist hier als Bild hinterlegt:

http://img83.imageshack.us/img83/6485/kastenlauf2006fzgrossso3.jpg

Die Wut im Who-is-hot-Forum auf die erst 19jährige Journalistin ist groß,

Mit 19 Jahren wirkt natürlich das auschweifende Leben ausserhalb des Kinderzimmers brüskierend. Naja spricht für die FZ wenn Volontöre mit reicher Lebenserfahrung unsere Lebensaufassung gerade rücken müssen

ist da z.B. zu lesen.

Inwieweit falsche Vorbilder für Jugendliche oder der Missbrauch von Alkohol nicht doch gefährlich sind, mag jeder selbst entscheiden. Aktionen wie z.B. Schutzengel mit freiem Eintritt sind es allemal.