Archiv für den Autor: Nussknacker

FZ reitet auf Islamistenterror im Osloer Doppelanschlag und fällt tief

In Zusammenhang mit den einst von Murdoch gekauften Zeitungen (z.B. Sunday Times) liest man ja immer wieder von Boulevardisierung der Zeitungen.

Dass eine Boulevardisierung auch ganz ohne australischen Medien-Tycoon möglich ist beweist die Fuldaer Zeitung immer wieder aufs Neue.

Ganz aktuelle hat der Medienjournalist Stefan Niggemeier im Blogeintrag „Feiges Journalistenpack“ der Fuldaer Zeitung einen Preis zugeschlagen.

Aber lest selbst: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/feiges-journalistenpack/

Erwerbsloseninitiative Fulda

Unglaublicher Artikel in der aktuellen Fulda Aktuell (Online unter www.fuldaaktuell.de leider nicht gefunden)
vom 11.12/ Dezember 2010, Seite 2.

Demnach ist – laut Erwerbsloseninitiaitive Fulda – geplant, dass auch Darlehen als Einkommen angerechnet
werden. Der Sprecher der Initiative wird zitiert mit:

„Die Bearbeitung eines Antrages dauert hier in Fulda zwischen zwei und vier Wochen,
manchmal auch länger. Heutzutage kann ich mir dann etwas Geld vorstrecken lassen, da man
ja rückwirkend Leistungen erhält. Die Rückzahlung des Darlehens ist dadurch gesichert.
Nach dem jetzigen Gesetzesentwurf, würde das Darlehen als Einkommen mit den Leistungen
verrechnet, die Rückzahlung wird somit unmöglich. Verschweige ich dieses Darlehen,
begehe ich Sozialbetrug, nehme ich kein Darlehen, kann ich nichts zu essen kaufen. Somit bleibt
die Wahl zwischen Nichtrückzahlung des Kredites, Sozialbetrug oder verhungern.“

Zitatende. Mir fällt dazu echt nichts mehr ein.

Schlägt Osthessen-News Kapital aus der Notlage Einzelner?

Sex sells und fragwürdige Bilder tun es auch. Dass darauf die Springer Presse kein Monopol hält, hat das Medienunternehmen mit dem Beitrag „Auf Streife mit der Polizei“:

http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1187597

Die nicht selten von der Leserschaft zur Verfügung gestellten Fotos sind bequem konsumierbar und sorgen für eine erhöhte Abrufquote, die sich wiederum direkt in
Form von Werbeeinnahmen bezahlt macht.

Doch die fotografierten Personen sind mitunter doppelt bestraft. Zum einen (z.B.) durch den Unfall der sie (scheinbar) überhaupt erst interessant für die Öffentlichkeit macht, zum anderen mit dem Ärger der mit der Abwehr eines Fotografen verbunden sein kann.

In dem aktuellen Fall, war Ost-Hessen-News anscheinend zufällig (?) bei einer Routine-Polizeikontrolle zugegen. Dabei wurden die betroffenen Personen in peinlichen Situationen fotografiert. Dazu gehört z.B. die Abgabe einer Urinprobe, die Durchsuchung des eigenen PKWs, und das balancieren auf einem Bein mit ausgestreckten Armen bei gleichzeitigem Blick in die Kamera.

Dabei ist es nicht entscheidend, ob für die Fotoserie um Erlaubnis gebeten wurde. Denn: ist man dann in den Augen der Polizisten nicht gleich noch etwas mehr verdächtig wenn man den Fotos nicht zustimmt? Schließlich scheinen die Paparazzi ja irgendwie dazu zu gehören. Diesen Eindruck kann jedenfalls der Kontrollierte gewinnen.

Fazit: Mit einem Foto von einer Person, die balancierend auf einem Bein mit von sich gestreckten Armen in die Kamera gucken musste, hat Osthessen-News bewiesen, dass nur eines zählt: die Werbeeinnahmen.

Voodoo-Kult in der Fulda?

Voodoo-Kult in im Oberzentrum oder gar in der ganzen Rhön? Das gibt es nicht möchte man meinen. Doch weit gefehlt.

Analogiezauber wie den Voodoo-Kult gibt es nicht nur bei primitiven Völkern. Auch in Fulda wird mit dem Hutzelfeuer ein regionaler Analogiezauber praktiziert.

Das „Hutzelfeuer“ hat in der Wikipedia einen eigenen Eintrag. Warum dabei ausgerechnet eine menschliche Puppen mit einer zugezogenen Schlinge um den Hals den Winter repräsentieren muss, verrät aber auch die allwissende Müllhalde nicht. Doch der Name „Hutzelhexe“ und die Tatsache, dass es ursprünglich ein katholischer Brauch war, zeigt, dass man mit der Assoziation Hexenverbrennung nicht ganz falsch liegt.

Kinder und Jugendliche sind da natürlich mit Freude dabei. Und ein „lustiges“ altes Brauchtum in Frage zu stellen benötigt in einer erzkonservativen Region natürlich Mut.

Doch genau daran fehlt es in Online-Medien wie den Osthessen-News, wo derlei gruseliges Treiben auch noch mit vielen grausam-bunten Bildern untermalt wird.

Infos:
Hutzelfeuer: http://de.wikipedia.org/wiki/Hutzelfeuer
Analogiezauber: http://de.wikipedia.org/wiki/Analogiezauber
Osthessen-News: http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1178414

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Fulda

Unter dem Titel „Quo vadis Afghanistan?“ ist in Osthessennews
Werbung für eine Veranstaltung der o.g. Gesellschaft zu finden:

http://www.osthessen-news.de/beitrag_D.php?id=1176827

Für die „Sektion Fulda“ ist auf der Internetseite dieses Vereins ( http://www.gfw-ev.de/ ) tatsächlich
ein Bronnzeller Oberstleutnant der Reserve genannt. Vermutlich geht es aber nur darum, dem
e.V. (kann ja nix schlechtes sein) einen regionalen Anstrich zu verpassen.
Denn mit dem Namen wie „Bundeswehr“, „Bundesministerium der Verteidigung“ etc. ist schon lange
kein Blumentopf mehr zu gewinnen.

Der entsprechende Artikel in der Wikipedia ist übrigens nicht so ohne weiteres abrufbar.
Aber in alten Versionen wird man fündig:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gesellschaft_f%C3%BCr_Wehr-_und_Sicherheitspolitik&oldid=53423392

Parzeller Verlag veröffentlicht versehentlich Bewerbungsdaten

Auf Fulda Info erschien heute Nachmittag die Meldung:

Bewerbungsunterlagen waren auf Parzeller-Webserver frei zugänglich

Hintergrund war, dass alle Online-Bewerbungen, die seit 2001 beim Parzeller-Verlag eingegangen sind, schon seit längerer Zeit der Allgemeinheit dort zur Verfügung standen und auch ohne Passwort abzurufen waren.

http://www.fuldainfo.de/page/include.php?path=content/articles.php&contentid=11508

Abgebildet wird bei Fulda Info u.a. auch ein Ausschnitt aus einem Original-Bewerbungsschreiben. Jeder der den Fulda Ticker kennt, weiß aber, wo der Ursprung der Nachricht liegt. Die Originalquelle ist www.beautifulda.de und wird auf Fulda Info leider nicht angegeben.

Übrigens kam gestern bereits ein Kommentar auf der Fuldaer Freiheit zu diesem Thema.