<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Fulda-Blog</title>
	<atom:link href="http://Fulda-Blog.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://Fulda-Blog.de</link>
	<description>Das Weblog von Fuldaern für Fuldaer</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Nov 2011 14:14:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Leiharbeit und ihre Fron</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/23.08.2011/leiharbeit-und-ihre-fron/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/23.08.2011/leiharbeit-und-ihre-fron/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 15:25:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Diogenes aus der Tonne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Privates und persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Arbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/?p=4009</guid>
		<description><![CDATA[Neulich fand ich &#8216;was im Mülleimer in Fulda: Vor kurzem kam ich zur späten Stunde an einer Bar in Frankfurt mit einem Mann ins Gespräch, der bereits einen eher flotten Tango mit dem Weingeist tanzte. Nur ein Glas Wein später stellte sich heraus, dass es sich um einen Personalvermittler handelte. Ich saß eigentlich nur neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich fand ich &#8216;was im Mülleimer in Fulda:</strong></p>
<div id="attachment_4010" class="wp-caption aligncenter" style="width: 247px"><a href="http://Fulda-Blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Slave-Auction-or-Slave-Market-in-Rome.jpg"><img class="size-medium wp-image-4010" title="Slave Auction or Slave Market in Rome" src="http://Fulda-Blog.de/wp-content/uploads/2011/08/Slave-Auction-or-Slave-Market-in-Rome-237x300.jpg" alt="Sklavenmarkt in Rom" width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Slave Auction or Slave Market in Rome</p></div>
<p><em>Vor kurzem kam ich zur späten Stunde an einer Bar in Frankfurt mit einem Mann ins Gespräch, der bereits einen eher flotten Tango mit dem Weingeist tanzte. Nur ein Glas Wein später stellte sich heraus, dass es sich um einen Personalvermittler handelte. Ich saß eigentlich nur neben ihm; es drängte ihn wohl, mir etwas zu erklären. Trotz seines nicht ganz so geringen Alkoholpegels drückte er sich sehr deutlich aus – die Inhalte waren noch klarer:</em></p>
<p>Wenn man die Wahl hat, hat man die Qual – man ist selbstbestimmt. Doch was ist, wenn man sich durch eine finanzielle Not heraus gezwungen sieht mit einem Zuhälter zu liebäugeln? Was, wenn man sich sogar unter Androhung von harten Sanktionen des Staates unter Druck gesetzt fühlt? Wo bleiben dann die Würde und die Selbstbestimmung? Die Rede ist von den ALG II-Empfängern. Hauptsache irgendwie Kohle (r)anschaffen und seine Vita für den potentiellen Arbeitgeber attraktiv machen? Auch wenn man alle sechs Monate bei der Zeitarbeitsfirma neu angestellt wird und aus Sicht des Kündigungsschutzes regelrecht ständig Vogelfrei ist! Wenigstens bewahrt das Bundesurlaubsgesetz die Huren davor, dass der besagte Mädchenhirt zum Urlaub in der Zeit zwingen kann, in welcher gerade kein Freier in Aussicht steht. Doch zum Glück wird man am Ende in eine ersehnte Festanstellung eingeführt, oder nicht? Wenigstens darf man sich ab dem 1. Mai dieses Jahres auf eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze von 7,79 Euro in der Zeitarbeitsbranche freuen. Sie wurde eingerichtet, um den vielleicht harten Schlag durch die ebenfalls ab dem Tag der Arbeit 2011 erweiterte Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU zu puffern, denn dann kommen Arbeitsnehmerkonkurrenten aus Polen, Tschechien und weiteren Ländern auf uns zu. Bei einer angenommenen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden wird man somit in etwa 930 Euro netto haben, wovon noch Lebenshaltungskosten und insbesondere Fahrtkosten zur Arbeit bezahlt werden müssen. Jetzt vergleichen wir das doch einmal: Das ALG II würde bei einer alleinlebenden Dirne um die 800 Euro betragen – jedoch hätte sie keine Fahrtkosten. Somit wird man, insbesondere durch eventuelle Steuerrückerstattungen, vielleicht knapp ohne staatliche Hilfe leben können, was doch immerhin schon mal ein Anfang sein wird. Die genannten Werte sind nur Schätzungen und werden im Einzelfall natürlich variieren. Aber das Folgende trieft nur so von Fakten.</p>
<p>Aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass mehr als die Hälfte aller Zeitarbeitskräfte innerhalb von drei Monaten wieder ohne Beschäftigungsverhältnis sind. Lediglich 10% kommen über die Leiharbeit zu einer Festanstellung. Mit zunehmendem Qualifikationsgrad wächst die Chance, in eine unbefristete Beschäftigung zu wechseln. Er muss mit durchschnittlich 20% weniger Geld als ein Stammbeschäftigter klarkommen – entsprechend ist auch die empfundene gesellschaftliche Degradierung dieser Ausgebeuteten. Das Ergebnis zeigt, dass der Arbeitsmarkt eine Drei-Klassen-Gesellschaft geworden ist. An der Spitze befinden sich die Angestellten in Vollzeit (60%), gefolgt von den Teilzeitarbeitnehmern (30%). Die Leiharbeiter und andere befinden sich an dritter Stelle. Aber was hat das schon mit diesen Hartz-Geschichten und ALG-II-Sachen zu tun? Laut DIW Berlin stieg die Zahl der Zeitarbeitnehmer seit der Hartz-Reform 2004 mit enormem Tempo. Das zeigen auch die Daten der Bundesagentur für Arbeit: Im August 2003 betrug die Zahl der Leiharbeitnehmer 371.309. Seit 2004 stieg die Zahl kontinuierlich bis Juli 2008 auf 823.101 – mehr als doppelt so viele wie in 2003. Im Jahr 2000 lag sie noch bei 340.000 Zeitarbeitnehmern. Doch als die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2007 auch die Realwirtschaft zum Ende des Jahres 2008 erreicht hatte, brachen die Zahlen der Leiharbeiter merklich ein – im April 2009 verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit nur noch 580.092 Leiharbeiter. Bis Oktober 2010 stieg die Anzahl der Leiharbeiter wieder – auf ganze 923.000 Menschen.</p>
<p>Machen wir nun, um überhaupt die Entwicklung zu dieser möglich gewordenen prekären Lebenssituation nachvollziehen zu können, einen kurzen Abstecher in die Vergangenheit: Schon im antiken Griechenland und danach im Römischen Reich war die Sklaverei ein Mittel, um einen Teil der Menschen in einen bequemen Status zu bugsieren und diesen zu halten, ohne selbst unangenehme Arbeiten verrichten zu müssen oder fremdbestimmt zu leben. Nach dem Untergang des Römischen Reiches entwickelte sich im frühen Mittelalter das Lehnswesen. In diesem Feudalismus manifestierte sich die frühere Sklavenhaltergesellschaft in neuem Gewand (Heiliges Römisches Reich) und durchlief eine Entwicklung bis in die frühe Neuzeit hinein. Die Untertanen der Grundherren – neben den Pächtern und Hörigen, welche sich mehr oder minder aus freien Stücken vom Großgrundbesitzer abhängig machten, gehörten zu den Abhängigen auch die Leibeigenen – hatten Abgaben und Frondienste zu leisten, die zu herausragend angenehmen Lebensqualitäten der über ihnen Stehenden führte. Doch für diesen Gehorsam erhielten die Untergebenen Schutz und Schirm (Misserntenkompensierung u. Ä.) – dafür hätte man auch eine Versicherung mit angemessenen Beiträgen abschließen können. Die „freien“ Bauern waren jedoch wehrpflichtig – man bedenke: Kriege und Fehden gab es fast jedes Jahr. So arbeitete man einen großen Teil seines Lebens für den übermäßigen Wohlstand einiger Weniger. Nicht umsonst heißt es „ … nach Gutsherrenart“. Gerade die Leibeigenen wurden im Gegensatz zum Sklaven nun eher wie Hunde anstatt Waren betrachtet. Das Herrchen hatte eine gewisse Verantwortung für den Leibeigenen, und das Mündel gar einige „Rechte“. In den Bauernkriegen, welche im ersten Viertel des sechzehnten Jahrhunderts stattfanden, wehrten sich dann die Unterjochten und wurden blutig niedergeschlagen. Erst die Bauernbefreiung durch die Agrarreformen des 18. und 19. Jahrhunderts führte zu einem halbwegs menschenwürdigen Dasein. Die industrielle Revolution förderte den Wohlstand für alle bis in unsere heutige Zeit hinein. Die Gesellschaftspyramide des Kapitalismus ersetzte letztendlich die alte Lehnspyramide. Bauern wurden zu modernen Lakaien, die nicht nur durch die Hartz-Gesetze ihre neuen Geißeln fanden.</p>
<p>Aber bleiben wir bei der Knute für unsere Bedrängten, die nur noch den Abstieg in die Obdachlosigkeit gehen können, wenn sie nicht auf den Pfad des Prekariats überwechseln: Das AÜG und die damit legitimierten Vasallen der Arbeitnehmerüberlassungsunternehmen. Wie dachten einst die gelehrten Advokaten darüber? In der Bundesrepublik Deutschland war seit Anbeginn ihrer Zeit die Bundesanstalt (neuerdings „Bundesagentur“) für Arbeit alleinige kostenfreie Arbeitsvermittlungsinstitution. Ergo waren private Arbeitsvermittler verboten. Doch auf welchen rechtsethischen Gedanken basierte diese Entscheidung? Ein Auszug aus dem Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) von Frank Oschmiansky, Diplom-Politologe, gibt einen kurzen und klaren Einblick zu dieser Fragestellung:  „Eine verfassungsrechtliche Grundsatzentscheidung aus dem Jahr 1967 bestätigte das Vermittlungsmonopol. Die Richter führten aus, dass man verhindern wolle, dass private Arbeitsvermittler sich an den Notlagen und der Hilflosigkeit von Arbeitsuchenden sowie deren geschäftliche Unerfahrenheit durch hohe Vermittlungsentgelte bereichern.“ Es sollte aber auch verhindert werden, dass die Stammbelegschaft in mögliche Entleihbetriebe wechselt. Doch dann begann das Zeitalter der Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes: 1972 wurde mit dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) der Startschuss gegeben. Der Nährboden für die Zeitarbeitsbranche war geboren – jedoch nur, um diesen Spross in geordnete Bahnen wachsen zu lassen: Deregulierung und Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, jedoch nicht auf Kosten des Arbeitnehmers, oder etwa doch? An diesem Gesetz (AÜG) wurde in den kommenden Jahren bis zum Zäsurjahr 2004 (Hartz-Gesetze) geschliffen: 1985 wurde die erlaubte Überlassungsdauer von 3 auf 6 Monate verlängert – es folgten weitere Verlängerungen in Etappen bis zum Jahr 2004, in welchem die Überlassungshöchstdauer dann komplett aufgehoben wurde. Aber um den vermieteten Arbeitnehmer endgültig „vogelfrei“ zu erklären, musste es ermöglicht werden, ihn je nach „Auftragslage“ wiederholt zu kündigen und wieder einzustellen. Das Hindernis dieses Vorhabens nannte man Wiedereinstellungssperre und wurde ebenfalls 2004 aufgehoben! Nun darf sich ein Arbeitnehmer, wenn er will, vermieten lassen, ohne die begründete Annahme und Hoffnung zu haben, dass er noch über die maximale Probezeit von 6 Monaten hinaus bei der privaten Arbeitnehmerüberlassungsfirma angestellt bleiben wird, um in den Genuss des Kündigungsschutzes zu kommen – wer will das auch schon? Nach 6 Monaten im Arbeitsverhältnis bräuchte ein Arbeitgeber ja auch einen Kündigungsgrund, was doch an sich schon unerhört ist, oder? Vergessen dürfen wir aber niemals, dass diese Kränkungen und Demütigungen nur diejenigen betreffen, die eigentlich keine Wahl mehr haben – also in gewisser Hinsicht gezwungen sind.</p>
<p>Alle übrigen Proletarier, die eine realistische und lebenssichernde sowie würdevolle Alternative haben, sehen diese Arbeitskraftvermietung schlicht als eine Möglichkeit in den ersten Arbeitsmarkt ohne AÜG-Bindung zu gelangen, oder können dieser Zeitarbeit gar etwas abgewinnen – immerhin können sie selbstbewusst  und eigenmächtig verhandeln, ohne bei Nichteinhaltung einer Auflage eine Form der Bestrafung durchstehen zu müssen – wie sie für ALG-II-Empfänger vorgesehen sind. Im Wesentlichen findet man diese SGB II-Opfer in den unteren Schichten unserer Gesellschaft. Da, wo Chancengleichheit fragwürdig und eine moderne Form der Sklaverei geschaffen wird. Denn wenn ein Mensch mit seiner Arbeit sich und seine Familie versorgen will und vielleicht auch im Kapitalismus aufsteigen möchte, so gelingt dies nur, wenn er nicht von vornherein auf moderne perfide Art unterdrückt und ausgebeutet wird! Dabei Spielt die Psychologie eine wesentliche Rolle, aber auch die Würde des strebenden Individuums. Denn wenn ein strebsamer Arbeitnehmer nicht in reguläre Arbeit kommt, so muss er in Zeitarbeit, wenn er ganz unten angekommen ist. Dort wird er praktisch in seinen Rechten eingeschränkt. Nun untersteht er nicht mehr freiwillig nur dem Arbeitgeber, sondern einem Luden, der ihn prostituiert – noch einen Schritt mehr fremdbestimmt, wenn man sonst nur Penner werden kann. Ein stetiger Konkurrenzkampf mit Festangestellten, Stigmatisierung als Arbeitnehmer zweiter Klasse, meist ein geringeres Einkommen als ein Kollege in Festanstellung, eine wahrhaftig erlebte Demütigung. Da ist sie dann, die Peitsche, die auf einen einschlägt und brüllt: „Sei so gut wie du kannst, damit du vielleicht übernommen wirst. Mach’s für `nen Euro weniger und stocke auf, vielleicht wird es dann was.“ Doch was, wenn dies nur jedem Zehnten gelingt (s. o.)? Für die einen Erfahrung und freudige Abwechslung, wo andere ihre Hölle finden. Ein Dauerzustand, ein Teufelskreis aus dem man nur schwer herauskommt! Auf Dauer führen diese prekären Arbeitsverhältnisse bei den meisten betroffenen Menschen zu psychischen Problemen, die es wiederum immer schwerer machen überhaupt noch aus dieser Misere herauszugelangen. Versetzen sie sich mit all Ihren empathischen Fähigkeiten einmal in diese Lage – herrlich, oder? Wenn man ein Sadomasofreund ist. Doch so gehen wir nun mal mit den „Schwächsten“ in unserer Gesellschaft um, die keine Wahl haben (bis auf den endgültigen sozialen und finanziellen Abstieg) – wir halten sie klein und erschweren einen Aufstieg per Dekret.</p>
<p>Schauen wir uns nun einmal die Welt da draußen an, wie sie heute ist. Gibt es Anhaltspunkte für neuzeitliche Ausbeutung und gar Frondienste? Scheinbar schon: Das weltweit größte Personalvermittlungsunternehmen der Welt heißt Adecco. Es wirbt auf seiner Seite damit, dass es jeden Tag mehr als 600.000 Arbeitskräfte und 100.000 Unternehmen zusammenbringt. Schaut man nun mal in den von Adecco veröffentlichten Berichten zu 2010 nach, findet man einen Umsatz von 18,68 Milliarden Euro. Zieht man nun alle Aufwendungen ab und schaut nach dem Jahresüberschuss (Reingewinn), dann springt die Zahl von 423 Millionen Euro hervor – 2009 waren es noch 8 Millionen Euro! Das scheint nun so weiterzugehen. Doch sind diese Reingewinne nicht schlicht und ergreifend die puren Renditen aus Vermietungen von Menschen? Wenn ich einen Menschen an jemanden vermittle, alle meine Aufwendungen verlange, auch eine angemessene Bezahlung für meine Umstände (Arbeit) und dann noch etwas mehr einfordere – ist das dann nicht Ausbeutung in Reinstform? Mein Sklave trägt jedoch nun eine Toga und ist so geistig umnebelt, dass er nur diese an sich sieht. Teilen wir die 423 Millionen Euro durch 600.000 Arbeitskräfte, so erbringt jeder Bauer eine Fron im Wert von 705 Euro im Jahr 2010. Schach und matt! Geht unsere Gesellschaft seit den letzten Jahren einen historischen Schritt zurück? Wie wäre es, wenn die Kirche beispielsweise eine Arbeitnehmerüberlassungsfirma gründete, die gleichen Konditionen wie andere Zeitarbeitsfirmen anböte, jedoch die Kosten für die Firmen, an die vermietet würde, minimal hielte, indem diese christliche Zeitarbeitsfirma so kalkulierte, dass explizit kein Reingewinn entstünde. Es fände sich auf dem Markt kein günstigeres Zeitarbeitsunternehmen mehr und aus ethischer Sicht dürfte man sich dann wohl wohler fühlen! Der in irgendeiner Form sozusagen rückgeführte Reingewinn würde dann entweder dem Arbeitnehmer oder Mieter zugutekommen – auf jeden Fall aber erhielten die Lehnsherren und Vasallen keine Frondienste mehr, weil sie im Konkurrenzkapitalismus zerfleischt würden, wenn sie ihre Jahresüberschüsse nicht auch abstimmten. Könnte dieser Traum einer Milchmädchenrechnung entsprungen sein, ist das alles ein Hirngespinst?</p>
<p><em>So wie dieser Personalvermittler redete, war er vielleicht doch eher ein Sklavenmoralist im Anzug – kurz sah ich ihn vor meinem geistigen Auge im blutverschmierten, anachronistischen und vollends abgewrackten Frack! Gerade zum Ende des Abends schien er mir mit seinem Utopia doch sehr geistesabwesend. „Soll sie doch alle der Teufel holen!“, warf ich abwertend ein. Dieser erbärmliche Moralapostel spuckte daraufhin regelrecht spöttisch: „Tut Adecco doch!“ Adecco als Herr der Fliegen, Mephistopheles, als moderner Beelzebub – welch ein interessantes Bild. </em></p>
<p><em>Aber was denkt die Kirche denn offiziell über die angeblich Gegeißelten unserer Gesellschaft und die Arbeitnehmerüberlassung? Einen Hinweis darauf fand ich im Bistum Fulda? Die Stiftung SkF, welche durch den Bischof von Fulda Heinz Josef Algermissen im November 2007 gegründet wurde, lud im Januar dieses Jahres in die Theologische Fakultät zu einem Vortrag ein, dessen Titel „Zum Glück gibt es Arme“ schon erahnen ließ, welchen Standpunkt der Klerus vertrat. Referent war Pater Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach: „Der Glaube, dass der Markt an sich alles regeln kann, und die Verdrängung von Moral und Religion haben zur Verschärfung der Armut geführt.“ Gerechtigkeit habe etwas mit Gleichheit zu tun; und Armut sei kein Schicksal, sondern sie werde gemacht durch die Nicht-Armen. Aus seiner Sicht sind Beispiele hierfür die Leih- und Zeitarbeit. Er ging sogar so weit, von einem „Bürgerkrieg der Regierungen gegen die Hartz-IV-Empfänger“ zu sprechen. An dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass dieser Mann heute zu den bekanntesten Sozialethikern in Deutschland zählt. Wie war das noch mal: „Die Richter führten aus, dass man verhindern wolle, dass private Arbeitsvermittler sich an den Notlagen und der Hilflosigkeit von Arbeitsuchenden sowie deren geschäftliche Unerfahrenheit durch hohe Vermittlungsentgelte bereichern.“ </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/23.08.2011/leiharbeit-und-ihre-fron/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>FZ reitet auf Islamistenterror im Osloer Doppelanschlag und fällt tief</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/24.07.2011/fz-reitet-auf-islamistenterror-im-osloer-doppelanschlag-und-fallt-tief/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/24.07.2011/fz-reitet-auf-islamistenterror-im-osloer-doppelanschlag-und-fallt-tief/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 09:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nussknacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/?p=4004</guid>
		<description><![CDATA[In Zusammenhang mit den einst von Murdoch gekauften Zeitungen (z.B. Sunday Times) liest man ja immer wieder von Boulevardisierung der Zeitungen. Dass eine Boulevardisierung auch ganz ohne australischen Medien-Tycoon möglich ist beweist die Fuldaer Zeitung immer wieder aufs Neue. Ganz aktuelle hat der Medienjournalist Stefan Niggemeier im Blogeintrag &#8220;Feiges Journalistenpack&#8221; der Fuldaer Zeitung einen Preis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenhang mit den einst von Murdoch gekauften Zeitungen (z.B. Sunday Times) liest man ja immer wieder von Boulevardisierung der Zeitungen.</p>
<p>Dass eine Boulevardisierung auch ganz ohne australischen Medien-Tycoon möglich ist beweist die Fuldaer Zeitung immer wieder aufs Neue.</p>
<p>Ganz aktuelle hat der Medienjournalist Stefan Niggemeier im Blogeintrag &#8220;<strong>Feiges Journalistenpack</strong>&#8221; der Fuldaer Zeitung einen Preis zugeschlagen. </p>
<p>Aber lest selbst: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/feiges-journalistenpack/">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/feiges-journalistenpack/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/24.07.2011/fz-reitet-auf-islamistenterror-im-osloer-doppelanschlag-und-fallt-tief/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nur noch schriftlich&#8230; Erfahrungen mit Immobilienmaklern</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/27.04.2011/nur-noch-schriftlich-erfahrungen-mit-einem-immobilienmakler/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/27.04.2011/nur-noch-schriftlich-erfahrungen-mit-einem-immobilienmakler/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 06:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>steftiz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/?p=3988</guid>
		<description><![CDATA[Immobilienmakler stehen immer mal wieder in der Kritik. Manchmal zu recht, oft zu unrecht. Schwarze Schafe sind selten &#8211; aber es gibt sie. Unehrlichkeit und Nachverhandeln durch den Makler (bei Provision an den Verkäufer) kann dabei teuer werden&#8230; Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der einen Makler beauftragen möchte, dringend empfehlen, alle Absprachen (vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immobilienmakler stehen immer mal wieder in der Kritik. Manchmal zu recht, oft zu unrecht. Schwarze Schafe sind selten &#8211; aber es gibt sie. Unehrlichkeit und Nachverhandeln durch den Makler (bei Provision an den Verkäufer) kann dabei teuer werden&#8230; Aus eigener Erfahrung kann ich jedem, der einen Makler beauftragen möchte, dringend empfehlen, alle Absprachen (vor allem bzgl. Provisionen) schriftlich bestätigen zu lassen! Vertrauen ist gut &#8211; schriftliche Bestätigungen sind besser!!!</p>
<p>Hat übrigens jemand Erfahrungen mit dem Maklerbüro Immobilienwerk von Herrn Armend Mala aus Wächtersbach gemacht?</p>
<p>Vorsorglich: Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt! Sollte der Inhalt dieses Beitrags fremde Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verletzen, bitten wir um eine entsprechende Nachricht ohne Kostennote. Dennoch ohne vorherige Kontaktaufnahme ausgelöste Kosten werden wir vollumfänglich zurückweisen und gegebenenfalls Gegenklage wegen Verletzung vorgenannter Bestimmungen einreichen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/27.04.2011/nur-noch-schriftlich-erfahrungen-mit-einem-immobilienmakler/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu wenig Kommentare</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/12.04.2011/zu-wenig-kommentare/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/12.04.2011/zu-wenig-kommentare/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 07:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>stojann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/?p=3984</guid>
		<description><![CDATA[Warum steht jetzt seit Ende letzten Jahres nichts mehr hier im Blog. Etwas Provokativ gesagt. Fulda ist zu klein. Und alles wichtige steht in der FZ oder in den OsthessenNews]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum steht jetzt seit Ende letzten Jahres nichts mehr hier im Blog.</p>
<p>Etwas Provokativ gesagt. Fulda ist zu klein.</p>
<p>Und alles wichtige <img src='http://Fulda-Blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  steht in der FZ oder in den OsthessenNews</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/12.04.2011/zu-wenig-kommentare/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erwerbsloseninitiative Fulda</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/12.12.2010/erwerbsloseninitiative-fulda/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/12.12.2010/erwerbsloseninitiative-fulda/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 13:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nussknacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/12.12.2010/erwerbsloseninitiative-fulda/</guid>
		<description><![CDATA[Unglaublicher Artikel in der aktuellen Fulda Aktuell (Online unter www.fuldaaktuell.de leider nicht gefunden) vom 11.12/ Dezember 2010, Seite 2. Demnach ist &#8211; laut Erwerbsloseninitiaitive Fulda &#8211; geplant, dass auch Darlehen als Einkommen angerechnet werden. Der Sprecher der Initiative wird zitiert mit: &#8220;Die Bearbeitung eines Antrages dauert hier in Fulda zwischen zwei und vier Wochen, manchmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unglaublicher Artikel in der aktuellen Fulda Aktuell (Online unter www.fuldaaktuell.de leider nicht gefunden)<br />
vom 11.12/ Dezember 2010, Seite 2.</p>
<p>Demnach ist &#8211; laut Erwerbsloseninitiaitive Fulda &#8211; geplant, dass auch Darlehen als Einkommen angerechnet<br />
werden. Der Sprecher der Initiative wird zitiert mit:</p>
<p>&#8220;Die Bearbeitung eines Antrages dauert hier in Fulda zwischen zwei und vier Wochen,<br />
manchmal auch länger. Heutzutage kann ich mir dann etwas Geld vorstrecken lassen, da man<br />
ja rückwirkend Leistungen erhält. Die Rückzahlung des Darlehens ist dadurch gesichert.<br />
Nach dem jetzigen Gesetzesentwurf, würde das Darlehen  als Einkommen mit den Leistungen<br />
verrechnet, die Rückzahlung wird somit unmöglich. Verschweige ich dieses Darlehen,<br />
begehe ich Sozialbetrug, nehme ich kein Darlehen, kann ich nichts zu essen kaufen. Somit bleibt<br />
die Wahl zwischen Nichtrückzahlung des Kredites, Sozialbetrug oder verhungern.&#8221;</p>
<p>Zitatende. Mir fällt dazu echt nichts mehr ein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/12.12.2010/erwerbsloseninitiative-fulda/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Region FD</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/09.12.2010/region-fd/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/09.12.2010/region-fd/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 17:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Huan-Son_Carlos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/09.12.2010/region-fd/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Yeah, wir sind hipp, modern und jung. Unsere Seite hat eine klare Struktur und geschwungene Linien. Wir schreiben auf den Button: &#8216;Gib mir noch einen!&#8217; &#8211; wie lässig ist das denn!  Natürlich twittern wir und haben natürlich eine regelmäßig aktualisierte Facebook-Seite. Wir senden Botschafter in die Ferne aus und lassen lässige Jungs rocken. Wir sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Yeah, wir sind hipp, modern und jung. Unsere Seite hat eine klare Struktur und geschwungene Linien. Wir schreiben auf den Button: &#8216;Gib mir noch einen!&#8217; &#8211; wie lässig ist das denn!  Natürlich twittern wir und haben natürlich eine regelmäßig aktualisierte Facebook-Seite. Wir senden Botschafter in die Ferne aus und lassen lässige Jungs rocken.</p>
<p>Wir sind alle Mitte 30, wollen kreativ sein und sehen uns voll am Puls der Zeit &#8211; und merken dennoch: Web 2.0 wird nie unsere innere Leere füllen.&#8221;</p>
<p>HUAN-SOHN!</p>
<p>(Pic unrelated)</p>
<p><a href="http://fulda-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/1291839348449.jpg" onclick="return false;" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://fulda-blog.de/wp-content/uploads/2010/12/1291839348449.thumbnail.jpg" alt="1291839348449.jpg" height="128" width="125" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/09.12.2010/region-fd/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Kampf geht weiter: ON versucht Werbeblocker zu blocken</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/15.10.2010/der-kampf-geht-weiter-on-versucht-werbeblocker-zu-blocken/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/15.10.2010/der-kampf-geht-weiter-on-versucht-werbeblocker-zu-blocken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 15:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Huan-Son_Carlos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/15.10.2010/der-kampf-geht-weiter-on-versucht-werbeblocker-zu-blocken/</guid>
		<description><![CDATA[Ein Großteil der osthessen-news.de-Leser wird wohl heute nach Aufruf der Seite auf die Impressum weitergeleitet worden sein. Denn seit heute versucht ON die Adblock-Benutzer auszusperren. Aus wirtschaftlicher Sicht ist dies verständlich, denn schließlich verdient das Nachrichtenportal hauptsächlich durch Banner-Werbung sein Geld und muss eine vergleichsweise große Redaktion finanzieren. Kurzum: Steigende Zahlen an Adblock-Nutzern sind für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Großteil der osthessen-news.de-Leser wird wohl heute nach Aufruf der Seite auf die Impressum weitergeleitet worden sein. Denn seit heute versucht ON die Adblock-Benutzer auszusperren. Aus wirtschaftlicher Sicht ist dies verständlich, denn schließlich verdient das Nachrichtenportal hauptsächlich durch Banner-Werbung sein Geld und muss eine vergleichsweise große Redaktion finanzieren. Kurzum: Steigende Zahlen an Adblock-Nutzern sind für ON wie sinkende Nutzerzahlen und wirken sich auf die Werbeeinnahmen negativ aus.</p>
<p>Allerdings ist aus Nutzer-Sicht die Werbung im Internet &#8211; ob dezent oder groß und bunt &#8211; allgemein ein Nervfaktor. Zwar finanziert sie den Content den sich die User ansehen, dennoch ist der Mensch (von Natur aus?) auf kurzfristige Genussmaximierung getrimmt &#8211; also Werbung off, aber voller Content. Das ist zwar keine positve Eigenschaft des Menschen, jedoch eine nicht wegdiskutierbare Realität. Zudem ist gerade das Internet auf der Erde der Anarchie gewachsen und man lässt sich nicht gerne etwas verbieten.</p>
<p>Bevor es jetzt allzu abgefahren und philosophisch wird: Was kann der geneigte User, der sich mit seinen eigenen moralischen Prinzipien auseinander gesetzt hat (oder auch nicht), gegen die Adblock-Blockade machen?</p>
<p>Schauen wir uns das Script an:</p>
<pre id="line37">&lt;<span class="start-tag">script</span><span class="attribute-name"> src</span><span>="</span><a href="view-source:http://osthessen-news.de/banner/ads/adserver/click/ad.js">banner/ads/adserver/click/ad.js</a><span>" </span></pre>
<pre id="line37"><span></span><span class="attribute-name">type</span>=<span class="attribute-value">"text/javascript"</span>&gt;&lt;/<span class="end-tag">script</span>&gt; &lt;<span class="start-tag">script</span><span class="attribute-name"> type</span>=<span class="attribute-value">"text/javascript"</span>&gt;</pre>
<pre id="line37">try {     if (!werbeblocker) {       zeigemeldung = true;     }</pre>
<pre id="line37">else {       zeigemeldung = false;     }   } catch(e) {</pre>
<pre id="line37">zeigemeldung = true;   }   if (zeigemeldung) {   setTimeout("self.location.href='Blocker.php'",5000);     }</pre>
<pre id="line37"> &lt;/<span class="end-tag">script</span>&gt;</pre>
<p>Das bedeutet, wenn der Pfad<a href="view-source:http://osthessen-news.de/banner/ads/adserver/click/ad.js"> banner/ads/adserver/click/</a> blockiert ist (Adblock-Standard), wird man auf die &#8220;Blocker.php&#8221;-Seite &#8211; in diesem Fall Impressum weitergeleitet.</p>
<p>Daher ist die Lösung einfach:  Adblock-Symbol anklicken, nach &#8220;Adserver&#8221; suchen, Doppelklick auf blockierten Link, Link in die Ausnahmeliste aufnehmen und über ungeblockte Seite freuen.</p>
<p><a href="http://fulda-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/adblock2.jpg" title="Direkter Link zu der Datei"><img src="http://fulda-blog.de/wp-content/uploads/2010/10/adblock2.thumbnail.jpg" alt="adblock2.jpg" height="128" width="159" /></a></p>
<p>Natürlich wird ON sich früher oder später wieder etwas anderes überlegen. Aber auch dann wird es wieder umgangen werden. Das ganze erinnert mich an das Hase und Igel-Spiel bei Kopierschutzmechanismen. Es wird nie den perfekten Schutz geben. Seht das ein und lebt damit!</p>
<p><strong> HUAN-SON! </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/15.10.2010/der-kampf-geht-weiter-on-versucht-werbeblocker-zu-blocken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schlägt Osthessen-News Kapital aus der Notlage Einzelner?</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/25.09.2010/schlaegt-osthessen-news-kapital-aus-der-notlage-einzelner/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/25.09.2010/schlaegt-osthessen-news-kapital-aus-der-notlage-einzelner/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 10:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nussknacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/25.09.2010/schlaegt-osthessen-news-kapital-aus-der-notlage-einzelner/</guid>
		<description><![CDATA[Sex sells und fragwürdige Bilder tun es auch. Dass darauf die Springer Presse kein Monopol hält, hat das Medienunternehmen mit dem Beitrag &#8220;Auf Streife mit der Polizei&#8221;: http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1187597 Die nicht selten von der Leserschaft zur Verfügung gestellten Fotos sind bequem konsumierbar und sorgen für eine erhöhte Abrufquote, die sich wiederum direkt in Form von Werbeeinnahmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sex sells und fragwürdige Bilder tun es auch. Dass darauf die Springer Presse kein Monopol hält, hat das Medienunternehmen mit dem Beitrag &#8220;Auf Streife mit der Polizei&#8221;:</p>
<p><a href="http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1187597">http://www.osthessen-news.de/beitrag_H.php?id=1187597</a></p>
<p>Die nicht selten von der Leserschaft zur Verfügung gestellten Fotos sind bequem konsumierbar und sorgen für eine erhöhte Abrufquote, die sich wiederum direkt in<br />
Form von Werbeeinnahmen bezahlt macht.</p>
<p>Doch die fotografierten Personen sind mitunter doppelt bestraft. Zum einen (z.B.) durch den Unfall der sie (scheinbar) überhaupt erst interessant für die Öffentlichkeit macht, zum anderen mit dem Ärger der mit der Abwehr eines Fotografen verbunden sein kann.</p>
<p>In dem aktuellen Fall, war Ost-Hessen-News anscheinend zufällig (?) bei einer Routine-Polizeikontrolle zugegen. Dabei wurden die betroffenen Personen in peinlichen Situationen fotografiert. Dazu gehört z.B. die Abgabe einer Urinprobe, die Durchsuchung des eigenen PKWs, und das balancieren auf einem Bein mit ausgestreckten Armen bei gleichzeitigem Blick in die Kamera.</p>
<p>Dabei ist es nicht entscheidend, ob für die Fotoserie um Erlaubnis gebeten wurde. Denn: ist man dann in den Augen der Polizisten nicht gleich noch etwas mehr verdächtig wenn man den Fotos nicht zustimmt? Schließlich scheinen die Paparazzi ja irgendwie dazu zu gehören. Diesen Eindruck kann jedenfalls der Kontrollierte gewinnen.</p>
<p>Fazit: Mit einem Foto von einer Person, die balancierend auf einem Bein mit von sich gestreckten Armen in die Kamera gucken musste, hat Osthessen-News bewiesen, dass nur eines zählt: <strong>die Werbeeinnahmen.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/25.09.2010/schlaegt-osthessen-news-kapital-aus-der-notlage-einzelner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Preisanstieg bei FZ &amp; Co &#8211; bis zu 25% Aufschlag</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/21.07.2010/preisanstieg-bei-fz-co-bis-zu-25-aufschlag/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/21.07.2010/preisanstieg-bei-fz-co-bis-zu-25-aufschlag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Huan-Son_Carlos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/21.07.2010/preisanstieg-bei-fz-co-bis-zu-25-aufschlag/</guid>
		<description><![CDATA[Saftige Preiszuschläge von bis zu 25 % mehr verlangt ab dem 1. August 2010 der Parzeller-Verlag für seine Printprodukte. Während die Fuldaer und die Hünfelder Zeitung um „moderate“ 6,7 Prozent im Einzelverkauf teurer werden, wird der Schlitzer Bote sogar um  satte 25 Prozent (!) pro Ausgabe mehr kosten. Ich kenne zwar den Print-Regionalteil des Schlitzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saftige Preiszuschläge von bis zu 25 % mehr verlangt ab dem 1. August 2010 der Parzeller-Verlag für seine Printprodukte. Während die Fuldaer und die Hünfelder Zeitung um „moderate“ 6,7 Prozent im Einzelverkauf teurer werden, wird der Schlitzer Bote sogar um  satte 25 Prozent (!) pro Ausgabe mehr kosten. Ich kenne zwar den Print-Regionalteil des Schlitzer Botens nicht, bezweifele aber aufgrund der schlechten der FZ-Unterseite für die Region, dass dieser Aufschlag gerechtfertigt ist. Wo wir beim Thema Rechtfertigung sind. Womit werden die steigenden Preise begründet? Inflation, gestiegene Rohstoff- oder Energiepreise? NEIN. Die Begründung:</p>
<p>&#8220;&#8230; Wir bieten Ihnen heute mehr Themen und mehr Seiten als jemals zuvor &#8211; und dies in einer zunehmend höheren Qualität &#8230; Diese Mehrleistungen wollen aber auch finanziert werden, daher ist es unumgänglich, dass wir eine Anpassung unserer Bezugspreise vornehmen &#8230; &#8220;, schreibt die Parzeller-Verlagsleitung auf Seite 2 der heutigen Ausgabe.</p>
<p>Hahahaha, selten so gelacht. Seit dem neuen Design ist die FZ profilloser geworden, die Artikel schlechter denn je und zumindest im überregionalen Teil ist der Großteil aus Agenturmaterial zusammengeklaubt. Die Redaktion wurde im Laufe der Jahre immer weiter verkleinert und die Mitarbeiter mit Niedrigstgehältern abgespeist. Bereits im Jahre 2009 ging dagegen die Gewerkschaft ver.di auf die Straße (http://mmm.verdi.de/archiv/2009/06-07/print/fuldaer_zeitung_ohne_bodenhaftung ; http://www.osthessen-news.de/beitrag_B.php?id=1166448 ). Vor diesem Hintergrund und mit dem aktuellen  Print-Produkt vor Augen, wirkt das Ganze wie eine Verhöhnung der Leser. Die senile Leserschaft, die immer mehr wegstirbt, und die Zeitung wahrscheinlich nur wegen den Todesanzeigen liest, wird sich wohl nicht dazu aufreißen können, Konsequenzen zu ziehen und ihr Abonnement zu kündigen. Das hat sich wohl auch der Verlag Parzeller gedacht und versucht aus dem Produkt Tageszeitung noch das Maximum herauszusaugen, bevor es stirbt.</p>
<p>Das Geld für die Fuldaer Zeitung ist wohl besser investiert in eine Zeitung wie die Süddeutsche, die TAZ oder die Frankfurter Allgemeine. Die regionalen Infos bekommt man bei osthessen-news. Nur auf die Todesanzeigen muss man dann leider verzichten &#8230;</p>
<p><strong> Huan-Son! </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/21.07.2010/preisanstieg-bei-fz-co-bis-zu-25-aufschlag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Propaganda aus dem Hause Parzeller</title>
		<link>http://Fulda-Blog.de/17.07.2010/propaganda-aus-dem-hause-parzeller/</link>
		<comments>http://Fulda-Blog.de/17.07.2010/propaganda-aus-dem-hause-parzeller/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 09:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Huan-Son_Carlos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines und Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://Fulda-Blog.de/17.07.2010/propaganda-aus-dem-hause-parzeller/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist immer wieder erstaunlich wie oft schlechte Nachrichten als positive verkauft werden. Insbesondere der Verlag Parzeller mit Propagandaminister und Geschäftsführer Rudolf Lechner mischt dabei ganz weit vorne mit. Unter dem Titel „Verlag Parzeller kehrt Trend erfolgreich um“ ( http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/wirtschaft/Wirtschaft-Verlag-Parzeller-kehrt-Trend-erfolgreich-um;art308,317332 ) freut sich der 57-Jährige, dass die Zahl  der täglichen Leser seit 2006 von 145 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder erstaunlich wie oft schlechte Nachrichten als positive verkauft werden. Insbesondere der Verlag Parzeller mit Propagandaminister und Geschäftsführer Rudolf Lechner mischt dabei ganz weit vorne mit. Unter dem Titel „Verlag Parzeller kehrt Trend erfolgreich um“ ( http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/wirtschaft/Wirtschaft-Verlag-Parzeller-kehrt-Trend-erfolgreich-um;art308,317332 ) freut sich der 57-Jährige, dass die Zahl  der täglichen Leser seit 2006 von 145 000 auf 175 000 gestiegen sei. Damit erreiche die Zeitung täglich 65 Prozent der Menschen über 14 Jahre in der Region. Zwar sei die verkaufte Auflage um 1,4 Prozent zurückgegangen, aber man müsse bedenken „dass ein Zeitungsexemplar heute durch mehr Hände geht als früher“. Angeblich würden mittlerweile 3,0 Personen eine Zeitung lesen.</p>
<p><strong>Statistikpropaganda und Gratisblatt-Schwämme </strong></p>
<p>Hier wird ganz klar ein definitiver Abwärtstrend in der verkauften Auflage der einzigen Tageszeitung in der Region schön geredet. Diese Statistik-Propaganda, dass die Zeitung mittlerweile von 3,0 Leuten pro Exemplar gelesen werde, soll lediglich die Anzeigenkunden beruhigen, damit diese sich nicht gegen die exorbitant teuren Printpreise auf die Barrikaden gehen. Das nicht noch mehr Werbekunden dem Verlag Parzeller den Rücken kehren, hängt insbesondere daran, dass die Region mit den Gratisblättern wie Marktkorb überschwemmt wird und somit die Schaltung von Werbung in Parzeller-Publikation zum Leidwesen der mittelständigen Unternehmen der Region fast alternativlos (Ausnahme: Fulda Aktuell) ist.</p>
<p><strong>Werbeüberladene Alternativen </strong></p>
<p>Der Wunsch nach Alternativen zeigt sich in der Werbeüberflutung von Internetportalen wie osthessen-news.de . Allerdings ist mittlerweile deren Startseite so mit Bannern überladen, dass man selbst das Logo verkleinern musste, um mehr Platz für Werbung zu schaffen. Eigentlich ist dort kaum mehr Werbung möglich (solange man nicht noch Popup-Banner und seitenfüllende Flashwerbung einführt).</p>
<p><strong>Beschissen und charakterlos</strong></p>
<p>Die Zukunftsprognose sieht so aus, dass die Print-Auflage der Fuldaer Zeitung + deren Derivate immer weiter zurück gehen wird. Da helfen weder das neue (beschissene und charakterlose) Design sowie Jugend- und Kinderseiten. Gleichzeitig wird die Auflage der Gratiszeitungen steigen um den Werbetreibenden weiterhin eine Plattform mit (rein statistisch) hoher Leserschaft zu ermöglichen. Ein journalistisch hohes Niveau – was bei der FZ nur noch in Ansätzen vorhanden ist – wird in der Zukunft non-existent sein – zumindest auf regionaler Ebene.</p>
<p><strong>paid-content als Lösung? </strong></p>
<p>Zwar setzen die Verleger alle Hoffnung auf neue Geschäftsmodelle wie das Ipad, aber wer braucht in Zeiten des Internets noch paid-content um sich informiert zu fühlen? Zwar postuliert der Bund deutscher Zeitungsverleger (BDZV) das Ende der kostenlosen Internetauftritte, aber das wird in der Region Fulda kaum praktikabel sein … Osthessen-News würde sich die Hände reiben.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Der Verlag Parzeller wird sich um ungemütliche Zeiten – insbesondere mit seinem Produkt Fuldaer Zeitung einstellen müssen. Da hilft auch nicht die hilflose Propaganda des Verlagsgeschäftsführers weiter  &#8211; denn auch die Werbekunden sind nicht dumm.</p>
<p><strong>Huan-Son! </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://Fulda-Blog.de/17.07.2010/propaganda-aus-dem-hause-parzeller/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

